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Brauchtum und Geschichte

Die "Schützengilden" prägen das Brauchtum der Region

Schützengilden sind in Niedersachsen bedeutende Brauchtumsträger. Die mehrtägigen Schützenfeste sind mit den Umzügen der Schützengilden heute die wichtigsten Brauchtumsfeste der Region.

Wie die meisten Gilden entstanden auch die Bevenser und die Ebstorfer Schützengilde aus Schutzgilden des Mittelalters. Beide können auf eine fast 800jährige Geschichte verweisen, beide sind eng verbunden mit dem Kloster vor Ort.

Im Kloster Medingen werden die Fahnen der Bevenser Gilde aufbewahrt. Die Äbtissin ist Ehrengast beim Umzug. In Ebstorf begleitet die Klosterfahne den Umzug, der Äbtissin wird ein Ständchen gebracht, der Schützenkönig ihr vorgestellt.

Die »Schützengilde Ebstorf« entwickelte sich aus einer Gebets- und Bruderschaft zu Ehren der Ebstorfer Martyrer. Sie ist 1289 erstmals urkundlich belegt, das erste bekannte Statut erhielt die Gilde um 1560. Ihr Schützenfest beginnt jährlich am 1. Mittwoch im Juli mit einem Kommers und einem Umzug am Donnerstag.

Die »Bevenser Schützengilde« feiert ihr großes Schützenfest dagegen immer am zweiten Wochenende nach Pfingsten. 1489 wurde Bevensen Klostergut und aus der »Haupt- und Nothgilde« des 13. Jh. wurde die »Schutzgilde« des Zisterzienserinnen-Klosters.

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