Kirchen in der Region

Zeignisse alten christlichen Glaubens

Die ältesten erhaltenen Kirchenbauten in der heutigen Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf stammen aus dem 11./12. Jahrhundert. So wie die Bauern der Heide sich im 9. Jahrhundert offenbar bereitwillig taufen ließen, so schnell übernahmen auch manche Landesherren im 16. Jahrhundert den lutherischen Glauben. Als einer der "Reformations-fürsten" verordnete Landesherr Herzog Ernst "der Bekenner" 1524 den Übertritt zum lutherischen Glauben.

Burgkapelle Gollern

Der Backsteinbau der alten Dorfkirche von Gollern gehörte ursprünglich zu einem befestigten Hof der Grafen von Schwerin. Nur sie blieb erhalten, keiner weiß, wem sie geweiht war. Seit 1865 wird sie nur noch vier Mal im Jahr für Gottesdienste genutzt. 

St. Georg in Hanstedt I

Die rund 1000 Jahre alte Kirche St. Georg in Hanstedt I gehört zu den wenigen erhaltenen alten Feldsteinkirchen der Lüneburger Heide. Besonders sehenswert ist ihr dreiflügeliger Altar mit der Krönung Marias. Dieser stand ursprünglich in der Klosterkirche von Ebstorf.

St. Joseph-Kirche Bad Bevensen

Durch den Zuzug von Vertriebenen während und nach dem Krieg war die katholische Diaspora-Gemeinde im traditionell lutherischen Bad Bevensen in den 50er Jahren auf rund 1500 Gemeindemitglieder angewachsen. Für sie wurde deshalb an der Medinger Straße eine eigene Kirche gebaut.

St. Mauritius im Kloster Ebstorf

Die Kirche St. Mauritius in Ebstorf wurde zwischen 1385 und 1396 als Kirche des Nonnenklosters erbaut. Das Backsteingebäude hat zwei ungleiche Schiffe. Das große mit Nonnenempore und dem Chorraum war früher den Nonnen vorbehalten, das kleine Schiff war für die Gemeindemitglieder.

St. Georg Barum

Schon von weitem fällt dem Spaziergänger die Wetterfahne des Glockenturms an der Barumer Kirche ins Auge. Sie zeigt nämlich das Symbol des frühen Christentums, den Fisch, der in stilisierter Form auch heute wieder Eingang in die Symbolsprache der Kirche gefunden hat.

St. Mauritius im Kloster Medingen

Kloster Medingen wird seit 1555 als lutherische klösterliche Gemeinschaft mit Konvent und Äbtissin geführt. Die Klosterkirche war auch immer zugleich Gemeindekirche von Medingen. Sie ist dem Namenspatron des Klosters, dem Hl. Mauritius geweiht. 

Dreikönigskirche Bad Bevensen

Die heutige Dreikönigskirche der evangelischen Gemeinde stammt in ihren Grundformen aus dem Jahr 1734. Sie brannte jedoch beim Stadtbrand 1811 bis auf die Grundmauern nieder. Der Dreikönigsaltar war schon 1507 in der erheblich größeren romanischen Vorgängerkirche eingeweiht worden. 

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Wie der Herr es befiehlt

So bereitwillig wie die Bauern der Heide sich im 9. Jahrhundert offenbar taufen ließen, so schnell übernahmen auch manche Landesherren im 16. Jahrhundert den lutherischen Glauben. Als einer der "Reformationsfürsten" verordnete Landesherr Herzog Ernst "der Bekenner" 1524 den Übertritt zum lutherischen Glauben — für Menschen, Kirchen und Klöster 

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