Den Startschuss für den Kurbetrieb in Bad Bevensen gab 1968 die Erschließung einer eisen- und jodhaltigen Thermal-Sole-Heilquelle neben dem Parkhotel, das damals noch frei zwischen Wiesen und Kleingärten stand. Nur elf Monate später wurde der Grundstein für die Jod-Sole-Therme an der Ilmenau gelegt. Der erste Bauabschnitt war ein Hallenbewegungsbad mit 200 Quadratmetern Wasserfläche.
Der erste Bauabschnitt war ein Hallenbewegungsbad mit 200 Quadratmetern Wasserfläche. 1970 nahm es seinen Betrieb auf. Mit steigenden Gästezahlen und neuen Anforderungen an den Kurbetrieb wurde das Kurzentrum erweitert.
Heute findet sich alles unter einem Dach: Jod-Sole-Therme mit Hallenbad, Therapiebecken und Saunalandschaft, Kurmittelhaus, Veranstaltungssäle, Wandelgang, Seminarräume, Lese- und Aufenthaltsräume, Lehrküche, Kreativräume, Galerie, Information, Geschäfte. Dazu zwei großzügige Freibecken mit jeweils 500 Quadratmetern Wasserfläche, Strömungskanal, Nackenduschen, Bodensprudlern und Massagedüsen.
Um das Kurzentrum und direkt am Ufer der Ilmenau schmiegt sich der zwölf Hektar große Kurpark harmonisch in die Landschaft. Die Parkanlage mit ihren mächtigen alten Bäumen ist eine beliebte Flanierzone. Große Blumenrabatten erinnern an die frühere Nutzung der Flussauenlandschaft für die Kleingärten der Bevenser Einwohner. Mit der Altstadt sind Kurzentrum und Kurpark durch fünf Fußgängerbrücken über die Ilmenau verbunden.
Links und rechts der Straße nach Dahlenburg entstand in den Folgejahren das moderne Kurviertel mit seinen Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Kliniken, Kurheimen. Eine Übersicht über die Unterkünfte gibt das Gastgeberverzeichnis. Fast alle liegen in unmittelbarer Nähe zu Kurzentrum, Kurpark, Elbe-Seitenkanal oder den Wäldern der Stadt.
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