
Streifzug durch die Geschichte
Die Geschichte des Heideheilbades lässt sich auf unterschiedliche Weise sehr abwechslungsreich erfahren. Spuren früher Besiedlung prägen heute noch wesentlich die Landschaft um Bad Bevensen. Aus der ersten Blüte des Ortes zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert haben sich Brauchtumsvereine wie die "Schützengilde" und die "Totengilde" erhalten, die auch das aktuelle Kulturleben der Region prägen.
Erste Feriengäste kamen bereits Ende des 19. Jahrhunderts nach Bevensen-Medingen. Vor allem Hamburger nutzten den beschaulichen "Flecken" am Ostrand der Lüneburger Heide gerne als "Sommerfrische".
Aktiv bemühten sich die Bevensener um Ausbau und Aufbau des Fremdenverkehrs und die Qualität des Angebots, was 1929 zur Bezeichnung als "Luftkurort" führte. Im gleichen Jahr erhielt Bevensen auch seine Stadtrechte.
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Der Raum um Bad Bevensen war frühzeitig besiedelt. Schon Jäger und Sammler der Steinzeit waren an der Ilmenau sesshaft. Um die Zeitenwende lebten hier die Langobarden, deren Siedlungsgebiet (Goh = Gau) nach dem Sippenältesten Babo benannt wurde. Möglicherweise lässt sich davon auch der Name Bevensen herleiten: Babos Husen, Babenhusen, Bavenhusen, Bevenhusen, Bevensen.
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Vom 9. bis 12. Jahrhundert war Bevensen geistlicher und wirtschaftlicher Mittelpunkt der Region. Entsprechend war die Siedlung befestigt mit Wallgraben, Palisaden und Toren zum Schutz der Märkte und Warenumschlagplätze. Gegen Ende des 11. Jahrhunderts gründeten auch die Bevenser Bürger Gilden, die sowohl einen wirtschaftlichen Schutz ihrer Mitglieder bezweckten als auch die erstarkte Macht und Eigenständigkeit der Bürger demonstrieren sollten. Daraus resultieren auch "Schützengilde" und "Totengilde", die heute wesentlich das Brauchtum in der Region prägen.
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