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St. Georg in Barum


Bild: Kirche St. Georg in Barum bei Bad Bevensen Schon von weitem fällt dem Spaziergänger die Wetterfahne des Glockenturms an der Barumer Kirche ins Auge. Sie zeigt nämlich das Symbol des frühen Christentums, den Fisch, der in stilisierter Form auch heute wieder Eingang in die Symbolsprache der Katholischen Kirche (siehe Kolping) gefunden hat. Hier verweist er auf das Alter der einschiffigen Kirche aus Feld- und Backsteinen. St. Georg entstand schon im 11. und 12. Jahrhundert im romanischen und gotischen Stil. Der steinerne Altar mit den barocken Tugendfiguren wurde 1653 gestiftet.

Auch die Fachwerkkonstruktion des frei stehenden Glockenturms stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Furtwängler-Orgel wurde 1869 eingebaut und 1994 aufwändig restauriert.

In Barum gibt es schon seit Beginn der Christianisierung im 9. Jahrhundert eine christliche Gemeinde. Überliefert ist, dass damals im Gemeindebach getauft wurde. Heute finden im 14-tägigen Rhythmus Gottesdienste statt. Die Kirche darf jedoch besichtigt werden. Der Schlüssel ist bei der Küsterin in der Kirchgasse 4, gegenüber der Kirche, zu bekommen.

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