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Ilmenau: Ideal für Boots- und Kanutouren


Bild: Kanuwandern auf der Ilmenau bei Bad Bevensen Die Ilmenau gehört zu den typischen Wasserläufen der Lüneburger Heide. Sie entsteht durch den Zusammenfluss von Gerdau und Stederau bei Uelzen südlich von Bad Bevensen und mündet nach 107 Kilometern bei Hoopte in der Nähe von Winsen an der Luhe in die Elbe. Dieser "Heidebach" führt beachtliche Wassermengen und bestimmt in weiten Teilen auch die Landschaft in und um Bad Bevensen, zumal er mitten durch den Kurpark des Mineralheilbades fließt.

Aus der Bootsperspektive gewinnt die abwechslungsreiche Heidelandschaft einen ganz besonderen Reiz. Der stete Wechsel zwischen sanften Hügeln, weiten Auen, Birken und Laubwäldern kontrastiert hervorragend mit der sommerlilafarbenen Erika und den schlanken dunkelgrünen Wacholderbüschen.

"Heidebäche" wie die Ilmenau oder die Gerdau führen respektable Wassermengen und tragen die Boote mit kräftiger Fließgeschwindigkeit an Bauernhöfen und Heidedörfern vorbei talwärts. Gerade deshalb ist Kanuwandern auf der Ilmenau zumindest flussabwärts auch für Ungeübte ein faszinierendes Erlebnis. Sie ist rund ums Jahr für Boots-, Kanu- und Kajaktouren freigegeben.

Ab Lüneburg ist die Ilmenau fast 30 Kilometer lang Binnenschifffahrtsstraße. Heute ist die Bedeutung für die Wirtschaft gering, im Mittelalter war die Ilmenau allerdings wesentliche Voraussetzung für den Salzabsatz der Lüneburger Saline und damit Grundlage für Macht und Reichtum der Stadt. Heute fahren überwiegend Ausflugsschiffe und Boote durch die drei Schleusen bei Bardowick, Wittorf und Fahrenholz.

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