Die Stadt an der Jeetzel ist eine typische Ackerbürgerstadt. Sie wurde im frühen Mittelalter in einer Schleife der Flussniederung so angelegt, dass die Burg, das spätere Schloss, die Johannis-Kirche und das Rathaus mit dem Markt innerhalb der Bucht liegen. Das brachte es mit sich, dass die Stadt bei den häufigen Elbe-Hochwassern immer wieder überschwemmt wurde.
Dannenberg liegt an der Jeetzel im Biosphärenreservat "Niedersächsische Elbtalaue".
Von der Burg ist noch der 33 Meter hohe "Waldemarturm" erhalten, der heute das Heimatmuseum beherbergt. Er ist neben der St. Johannis-Kirche das Wahrzeichen der Stadt. Die dreischiffige Hallenkirche birgt einen sehenswerten Schnitzaltar mit Figuren von 1430. Dannenberg liegt an der Deutschen Fachwerkstraße.
Viele alte Fachwerk-Giebel schmücken die Straßenzüge in der Altstadt und jeden Donnerstag ist vor dem Rathaus Markttag. Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten öffnen Kunsthandwerker und Künstler ihre Ateliers. Im Jahr 2005 haben sich an der "Kulturellen Landpartie" 550 Künstler an 100 Ausstellungspunkten in 79 Orten der Region Lüchow-Dannenberg beteiligt. Ein besonderer Tipp: Bei der Aktion "Offene Gärten im Wendland" im Juni und September eines Jahres kann man mehr als ein Dutzend privater Altstadtgärten und Altstadt-Höfe in Dannenberg besichtigen.
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