Der von dem Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltete "Hundertwaser-Bahnhof Uelzen" zieht jährlich Hunderttausende in die östliche Lüneburger Heide. Er liegt nur wenige Gehminuten von der historischen Fachwerk-Innenstadt mit ihren vielfältigen Geschäften entfernt. Die Fußgängerzone mit ihren breiten Straßen, engen Twieten und kleinen Cafés macht den Stadtbummel zu einem kurzweiligen Ereignis.
Beeindruckende Backsteingiebel und die dreischiffige Backstein-Hallenkirche St. Marien künden von der früheren Bedeutung Uelzens als wichtiger Handelsplatz zwischen Lüneburg und Celle. Vom 14. Jahrhundert an gehörte Uelzen sogar zur Hanse. 1646 brannte die Stadt fast gänzlich nieder, verfiel zu einer unbedeutenden Landstadt. Die Fachwerkhäuser an der Lüneburger Straße stammen überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Das klassische Kulturleben Uelzens mit seinen Theaterprogrammen, Konzerten, Ausstellungen und Vorträgen ist eine gute Ergänzung zum Veranstaltungsprogramm von Bad Bevensen. Ein besonderer kultureller Höhepunkt in Uelzen sind die Holdenstedter Schlosswochen, die jährlich nach den Sommerferien mit einem ambitionierten Kulturprogramm aufwarten.
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Auch wer nicht mit der Bahn nach Uelzen kommt, sollte den nach Plänen von Friedensreich Hundertwasser umgebauten Bahnhof in Uelzen besuchen.
Ein Tipp für den Stadtbummel: Zwischen Bahnhof und Rathaus finden Fußgänger 21 kunstvoll bemalte tonnenschwere Findlinge der Uelzener Künstlerin Dagmar Glemme.